@home, Der biotopische Garten
Schreibe einen Kommentar

Der biotopische Garten

Wenn man vom Shoppen spricht (und es gibt Zeitgenossen, die geben diese Tätigkeit ernsthaft als Hobby an), dann meint man gemeinhin den Einkauf von mehr oder minder modekonformen Kleidungsstücken. Manche shoppen auch Dekorationsutensilien und früher shoppte man gern Schallplatten. Wenn ich shoppe, so spielt sich das nahezu zu 100% in baumarktähnlichen Etablissements oder eben der bäuerlichen Absatzgenossenschaft ab. Damit bin ich der fleischgewordene Albtraum der Textilindustrie. Ein Modezombie. Ich habe Kleidungsstücke, die stammen noch aus den 90ern. Aber zurück zur bäuerlichen Absatzgenossenschaft.

Neulich fand ich dort zwischen den Regalen ein völlig zerfleddertes Buch – das befand ich zwar für interessant aber bedauerlicherweise in einem nicht kaufenswertem Zustand. (Ich vermute, es ist ein Inventurartefakt, möglicherweise sogar aus den 90ern)
Bessere Gebrauchtexemplare gab’s dann im Internet.

Biotopischer_Garten_01 (1 von 1)

Der biotopische Garten: Band I bis III (gebraucht)

Schon beim Aufklappen des ersten Bandes wird dem Leser unweigerlich klar – der Garten muss verändert werden. Rasen braucht eh kein Mensch (ich habe mich sehr zum Leidwesen meines Vaters nie für Fussball interessiert).
So ein schönes Biotop fänden die Bienen sicher auch viel spannender. Und einen Gartenteich hatte ich ja immer schonmal ins Auge gefasst. Und neulich haben wir bei einer Bekannten ja auch so einen schönen Steingarten gesehen – das ist bestimmt auch biotopisch.

Also wurde kurzerhand eine schwammig definierte Worthülse zum Outdoor Großprojekt der nächsten Jahre ausgerufen.

DER BIOTOPISCHE GARTEN…

 

So passiert es dann, dass aus „mal eben bei der Bäuerlichen nach Vogelfutter gucken“ ein „Projekt epischen Ausmasses und unvorstellbarer Kosten“ wird.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *